BRAETLING (Lactarius volemus)

BRAETLING (LACTARIUS VOLEMUS) Bild 1 
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Haberl B; Zilker Th 2000

BESCHREIBUNG
Hut: 6-15 cm Durchmesser; jung gewölbt, dann flach bis trichterförmig. Farbe gelbbraun bis hellorangebraun, feinsamtig
Lamellen: hell gelbocker, bei Druck braunfleckig, dicht-stehend, alt etwas am Stiel herablaufend. Sporenpulver weiss
Stiel: 5-10 cm lang, kräftig, etwas heller orangebraun als Hut, feinbereift, auf Druck braunfleckig
Fleisch: weisslich, braunfleckend, fischartiger (heringsartig) Geruch
Milchsaft: weiss, klebrig, reichlich, mild
TYPISCHE MERKMALE: Mittelgrosser Lamellenpilz mit orangebraunen Farben, reichlichem, weissen Milchsaft und fischartigem Geruch

VORKOMMEN
Juli bis November in Laub- und Nadelwäldern, in manchen Gegenden selten

WERT
Essbar

VERWECHSLUNGSMÖGLICHKEITEN
GIFTIGE DOPPELGÄNGER:
Bruchreizker (Lactarius helvus) hat eher rötliche Farben, ist jedoch vor allem durch seinen intensiven Geruch nach Maggi (Liebstöckel) gut zu erkennen.
Innerhalb der Gattung Milchlinge (Lactarius) gibt es noch eine Reihe von orangefarbenen Arten, die dem Brätling ähnlich sehen, sich als Speisepilze aber nicht eignen, wie Lärchenreizker (Lactarius porninsis)
Runzelmilchling (Lactarius tithymalinus)

SYNONYME
Milchbraetling; Birnenmilchling; Lactarius volemus;

GRUPPENZUGEHÖRIGKEIT
Pilze; Speisepilze; Milchlinge; Lactarius spp;

LITERATUR

1. Bresinsky A; Besl H: Giftpilze Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte und Biologen. Wissenschaftlicher Verlagsgesellschaft Stuttgart 1985


2. Breitenbach J: Pilze der Schweiz. Verlag Mykologigia Luzern 1991


3. Cetto B: Enzyklopädie der Pilze Band 1-4; BLV Verlagsgesellschaft München Wien Zürich 1987


4. Flammer R; Horak E: Giftpilze. Pilzgifte. Erkennung und Behandlung von Pilzvergiftungen. Sporenschlüssel. Franksche Verlagshandlung, w. Keller + Co Stuttgart 1983


5. Garnweidner E: GU Naturführer Pilze Die wichtigen Pilze Mitteleuropas erkennen und bestimmen. Gräfe und Uncer 13. Auflage 1999


6. Michael E; Henning B: Handbuch der Pilzfreunde. Quelle und Meyer, Heidelberg 1968


7. Moser M: Kleine Kryptogamenflora; Die Röhrlinge und Blätterpilze. Gustav Fischer Verlag; Stuttgart, New York 1978