GOLDTÄUBLING (Russula aurata)

GOLDTAEUBLING (RUSSULA AURATA) Bild 1 
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Haberl B; Zilker Th 2000

BESCHREIBUNG
Hut: Durchmesser 4-10 cm, jung halbkugelig, später gewölbt bis ausgebreitet, alt mit vertiefter Mitte und leicht gerieftem Rand. Farbe variiert von leuchtend blutrot bis orangerot mit gelben Flecken.
Lamellen: jung blassgelb, später kräftig gelb, relativ dichtstehend, am Stiel abgerundet angewachsen, Sporenpulver hellgelb
Stiel: 3-8 cm lang, kräftig, weiss oder hellgelb getönt, festfleischig, im Alter schwammig
Fleisch: weiss, unter der Huthaut zitronengelb, milder Geschmack
TYPISCHE MERKMALE: Mittelgrosser Lamellenpilz mit leuchtend rot-orangen Hut und goldgelben Lamellen, milder Geschmack.

VORKOMMEN
Juli bis September vor allem im Gebirge in Laub- und Nadelwäldern

WERT
Guter Speisepilz

VERWECHSLUNGSMÖGLICHKEITEN
bestehen innerhalb der Gattung der Täublinge (Russula) mit roten Hutfarben. Ungeniessbare / giftige Täublinge können durch eine Kostprobe schnell festgestellt werden, indem man ein Stück des Pilzes kaut (nach der Probe ausspucken!). Bei scharfen Geschmack sollte der Pilz nicht gegessen werden !
GIFTIGE DOPPELGÄNGER:
Speitäubling (Russula emetica): von dem es mehrere Varietäten gibt, hat weissliche Lamellen, einen leuchtend roten Hut und einen sehr scharfen Geschmack.
Buchen-Speitäubling (Russula mairei)
Zitronenblättriger Täubling (Russula sardonia): hat ebenfalls gelbe Lamellen, jedoch einen +/- violett-rötlichen Stiel und einen obstartigen Geruch.
ESSBARE DOPPELGÄNGER:
Speisetäubling (Russula vesca)
Frauentäubling (Russula cyanoxantha)

SYNONYME
Gold-Täubling; Russula aurata;

GRUPPENZUGEHÖRIGKEIT
Pilze; Speisepilze; Täublinge; Russula spp.;

LITERATUR

1. Bresinsky A; Besl H: Giftpilze Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte und Biologen. Wissenschaftlicher Verlagsgesellschaft Stuttgart 1985


2. Cetto B: Enzyklopädie der Pilze Band 1-4; BLV Verlagsgesellschaft München Wien Zürich 1987


3. Flammer R; Horak E: Giftpilze. Pilzgifte. Erkennung und Behandlung von Pilzvergiftungen. Sporenschlüssel. Franksche Verlagshandlung, w. Keller + Co Stuttgart 1983


4. Garnweidner E: GU Naturführer Pilze Die wichtigen Pilze Mitteleuropas erkennen und bestimmen. Gräfe und Uncer 13. Auflage 1999


5. Michael E; Henning B: Handbuch der Pilzfreunde. Quelle und Meyer, Heidelberg 1968


6. Moser M: Kleine Kryptogamenflora; Die Röhrlinge und Blätterpilze. Gustav Fischer Verlag; Stuttgart, New York 1978