MÄUSEGRAUER ERDRITTERLING (Tricholoma terreum)

MAEUSEGRAUER ERDRITTERLING (TRICHOLOMA TERREUM) Bild 1 
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Zilker Th; Haberl B 2000

BESCHREIBUNG
Hut: 5-8 cm Durchmesser, jung glockig-kegelig, dann ausgebreitet, oft mit Buckel in der Mitte. Oberfläche feinfilzig-wollig, hellgrau bis dunkelgrau/schwärzlich.
Lamellen: jung weiss, später grau, um den Stiel ausgebuchtet, Lamellenschneiden gekerbt. Sporenpulver weisslich.
Stiel: 3-7 cm lang, weiss bis grauweiss, gleichdick, an der Spitze faserig.
Fleisch: weiss, milder Geschmack
TYPISCHE MERKMALE: Kleiner, gebrechlicher Ritterling mit grauem, filzigem Hut, weissgrauen Lamellen und Stiel, milder Geschmack.

VORKOMMEN
August bis November in Laub- und Nadelwäldern, einzeln bis gesellig wachsend, häufiger Pilz.

WERT
Essbar

VERWECHSLUNGSMÖGLICHKEITEN
GIFTIGE DOPPELGÄNGER:
Tigerritterling (Tricholoma pardalotum) ist vom Wuchs her kräftiger, sein silbergrauer Hut ist mit groben, graubraunen Schuppen besetzt, die Lamellen und die Stielspitze sind mit Wasserperlen besetzt.
Innerhalb der Gattung Ritterlinge (Tricholoma) gibt es noch einige grauhütige Arten, die sich ähnlich sehen und eine
Pilzvergiftung mit Magen-Darm-Reizung auslösen können !.
ESSBARE DOPPELGÄNGER:
Schwarzfaseriger Ritterling (Tricholoma portentosum) hat zwar ebenfalls einen grauen Hut, unterscheidet sich aber durch die glatte Hutoberfläche, da die dunklereren, radialen Fasern eingewachsen sind, ausserdem flecken Lamellen und Stiel gelb.

SYNONYME
Graublättriger Erdritterling; Erdritterling; Erd-Ritterling; Tricholoma terreum;

GRUPPENZUGEHÖRIGKEIT
Pilze; Speisepilze; Ritterlinge; Tricholoma spp;

LITERATUR

1. Bresinsky A; Besl H: Giftpilze Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte und Biologen. Wissenschaftlicher Verlagsgesellschaft Stuttgart 1985


2. Breitenbach J: Pilze der Schweiz. Verlag Mykologigia Luzern 1991


3. Cetto B: Enzyklopädie der Pilze Band 1-4; BLV Verlagsgesellschaft München Wien Zürich 1987


4. Flammer R; Horak E: Giftpilze. Pilzgifte. Erkennung und Behandlung von Pilzvergiftungen. Sporenschlüssel. Franksche Verlagshandlung, w. Keller + Co Stuttgart 1983


5. Garnweidner E: GU Naturführer Pilze Die wichtigen Pilze Mitteleuropas erkennen und bestimmen. Gräfe und Uncer 13. Auflage 1999


6. Michael E; Henning B: Handbuch der Pilzfreunde. Quelle und Meyer, Heidelberg 1968


7. Moser M: Kleine Kryptogamenflora; Die Röhrlinge und Blätterpilze. Gustav Fischer Verlag; Stuttgart, New York 1978