PERLPILZ (Amanita rubescens)

PERLPILZ (AMANITA RUBESCENS) Bild 1 
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Haberl B; Zilker Th 2000

BESCHREIBUNG
Hut: Durchmesser 5-15 cm, jung halbkugelig später flach werdend, Hutfarbe sehr variabel von ockerbraun bis braunrot mit abwischbaren rötlichgrauen Pusteln, Hutrand nicht gerieft
Lamellen: weiss, dichtstehend, im Alter und an Frasstellen rötlich verfärbend
Stiel: 8-15 cm lang, eher kräftig und gegen Spitze verjüngt, am Grund geht der Stiel allmählich in eine Knolle über, der Ring ist weiss, häutig, hängend und auf der Oberseite gerieft. Über dem Ring ist der Stiel gerieft, unterhalb feinflockig
Fleisch: weiss, im Schnitt langsam rötend, an Frasstellen meist gut erkennbar rötend
TYPISCHE MERKMALE: Grösse und Farbe sehr variabel, Hut braunrötlich mit rötlichgrauen Flöckchen, Fleisch verfärbt sich rötlich, der Ring ist gerieft, die Knolle ist nicht abgesetzt, sondern keulig-knollig

VORKOMMEN
Juni bis Oktober in Laub- und Nadelwäldern, steht einzeln bis gesellig und ist ein häufiger Pilz

WERT
essbar

VERWECHSLUNGSMÖGLICHKEITEN
GIFTIGE DOPPELGÄNGER:
Pantherpilz (Amanita pantherina) hat einen gerieften Hutrand, einen glatten Ring, ein unveränderlich weisses Fleisch und eine deutlich stulpenförmige Knolle, in die der Stiel wie eingepfropft erscheint
Desweiteren können andere braunhütige Amanita-Arten verwechselt werden, wie z. B.:
Rauher Wulstling (Amanita aspera)
Porphyrbrauner Wulstling (Amanita porphyria) unterscheidet sich durch seine deutlich abgesetzte, wulstig gerandete Knolle an der Stielbasis, dem meist nicht gerieften Ring und dem nicht rötlich verfärbenden Fleisch.

ESSBARE DOPPELGÄNGER:
Grauer Wulstling (Amanita spissa) sieht dem Perlpilz sehr ähnlich unterscheidet sich aber gut durch das nicht rötende Fleisch und sein Stiel ist im Alter oft gräulich.

SYNONYME
Perlwulstling; Rötender Wulstling; Amanita rubescens;

GRUPPENZUGEHÖRIGKEIT
Pilze; Speisepilze

LITERATUR

Breitenbach J; Kränzlin F: Pilze der Schweiz Band 1-4; Verlag Mykologia, Luzern 1995


Garnweidner E: GU Naturführer Pilze. Gräfe und Unzer, Auflage 199


Michael E; Hennig B: Handbuch der Pilzfreunde. Quelle und Meyer, Heidelberg 1968


Moser M: Kleine Kryptogamenflora, Die Röhrlinge und Blätterpilze. Gustav Fischer Verlag Stuttgart New York 1978